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Aktuelle Informationen und Antworten zu Immobilien in Zeiten der Corona-Pandemie

Aktuelle Informationen und Antworten zu Immobilien in Zeiten der Corona-Pandemie (Stand 23.März 2020)

Die Nachrichten der letzten Tage bewegen uns alle. Weitreichende Vorsichtsmaßnahmen zur Ausbreitung des neuen Corona-Virus Sars-CoV-2 sind angelaufen. Als Ihr Partner möchten wir Sie bestmöglich darin unterstützen, durch diese turbulente Zeit zu kommen. Dafür haben wir einige Empfehlungen für Sie zusammengestellt. Wir werden unsere Empfehlungen entsprechend den aktuellen Entwicklungen regelmäßig aktualisieren.

Fragen und Antworten zu den neuen "Ausgangsbeschränkungen"

1) Dürfen Makler weiterhin 1:1-Besichtigungen durchführen?

Grundsätzlich ist die Durchführung von Einzelbesichtigungen weiterhin gestattet, soweit diese erforderlich sind. Dabei sollte auf den Gesundheitszustand der teilnehmenden Personen sowie auf die Einhaltung geltender Hygienestandards und wirksamer Schutzmaßnahmen (Mindestabstand 1,5 m - besser 2 m - zur anderen Person, etc.) geachtet werden. Die Desinfektion von Kontaktgriffen und -flächen und das Offenlassen von Innentüren werden ebenfalls empfohlen. Als Alternative zur persönlichen Besichtigung sind virtuelle Besichtigungstermine, 360-Grad-Touren oder aufgenommene Video-Touren empfehlenswert, um das gesundheitliche Risiko zu minimieren.

 

2) Dürfen Makler noch zu einer Immobilie fahren und von dort Video-Besichtigungen durchführen?

Ja, das ist weiterhin erlaubt. Sowohl aus dem Beschluss der Bundesregierung vom 13. März, als auch aus dem vom 22. März, geht eine Beschränkung der sozialen Kontakte hervor. Die Bewegungsfreiheit wird hier nicht eingeschränkt. Damit bleibt auch die Fahrt zu einer Immobilie, um im Rahmen der beruflichen Tätigkeit als Makler eine Videobesichtigung durchzuführen, möglich.

 

3) Dürfen Makler noch zu einer Immobilie fahren, um Fotos und Video für die Vermarktung zu machen?

Ja, Makler dürfen weiterhin ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen, wozu die Aufnahme von Fotos und/ oder Videos gehört. Die Regelung zur Beschränkung des sozialen Kontaktes gilt auch hier.

 

4) Dürfen der Eigentümer/die Eigentümer-Familie und der Makler gleichzeitig in der Wohnung sein?

Dies ist grundsätzlich möglich. Allerdings gilt auch hier, Ansammlungen von Menschen möglichst zu vermeiden und aus Rücksicht auf alle Beteiligten Rücksprache zu halten. Die Umstände sollten für die Eigentümer zumutbar sein und die Entscheidung ist von den Einzelfallumständen (Größe der anwesenden Eigentümerfamilie, gesundheitlicher Zustand der anwesenden Personen, etc.) abhängig zu machen. Besondere Vorsichtmaßnahmen sind bei gefährdeten Personen (Personen ab 60 Jahren, Personen mit einer chronischen Lungenerkrankung, etc.) geboten. Ggf. sollte bei solchen Personengruppen ganz von einem Besichtigungstermin abgesehen werden. Jedenfalls sind aber die bekannten Verhaltensregeln (1,5 m Abstand, kein Körperkontakt, etc.) zu beachten und die Besichtigungstermine so kurz wie möglich zu halten. Auch hier kann eine virtuelle Besichtigung eine Alternative zur persönlichen Besichtigung darstellen.

 

5) Dürfen Makler und Interessenten sich physisch treffen?

Ja, das ist noch möglich. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass abhängig vom jeweiligen Bundesland, persönliche Treffen im Maklerbüro in bestimmten Bundesländern (derzeit Bayern, Saarland, Sachsen) bereits untersagt sein können. Generell gilt bundesweit, dass die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein nötiges Minimum zu reduzieren sind. Daher sollten nur dann persönliche Termine wahrgenommen werden, wenn sie notwendig sind. Dabei sind die bereits beschriebenen Verhaltensregeln zu beachten.

 

6) Können Mietverträge digital unterschrieben werden?

Ja, dies ist grundsätzlich möglich. Wenn die Parteien eine Unterzeichnung eines Mietvertrages wünschen, ist grundsätzlich auch die elektronische Unterschrift möglich. Bitte beachten: Für befristete sowie gewerbliche Mietverträge können strengere Vorschriften gelten.

 

7) Dürfen Makler und Verkäufer/Käufer noch zum Notar?

Ja, dies ist noch gestattet. Selbst in Bayern, wo eine Ausgangsbeschränkung verfügt wurde, stellt der Gang zum Notar einen triftigen Grund für die Wahrnehmung des Termins beim Notar dar.

 

8) Gibt es digitale Alternativen zum physischen Notar-Termin?

Einige Notare bieten an, Besprechungstermine anstatt im Notariat auch am Telefon durchzuführen. Bei Beurkundungen vieler Geschäfte können auch Mitarbeiter des Notariats als Vertreter eingesetzt werden. Die Beteiligten müssen nachträglich ihre Unterschrift vor dem Notar leisten. Ferner ist es auch möglich, dass der Notar die Unterschrift außerhalb seiner Geschäftsräume entgegen nimmt. Einzelheiten müssen mit dem jeweiligen Notar abgestimmt werden.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde ImmoScout24 verfasst.

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